Etappe 3: Von Pilsach nach Kloster St. Josef

Wir starten in der Ortsmitte von Pilsach mit dem Mühlenweg (Rot2) Richtung Osten. Bei Tafel 4034 treffen wir wieder auf die Zeugenbergrunde. Leicht ansteigend erreichen wir Labersricht, einen verträumten Weiler am Fuße des Wolfsteins. Die vor uns liegende Passage schlängelt sich wunderbar angenehm in leichter Steigung durch den herrlichen Buchen-Mischwald am Nordhang der Burg
ruine Wolfstein ins idyllische Ottosauer Tal. Zahlreiche Quellen am unteren Rand des Steilhangs haben tiefe Runsen in den Berg gefressen. An einer Waldwiese erwartet uns ein etwas steileres Wegstück, das sich mit zwischenzeitlichen Aussichten auf das unter uns liegende Ottosauer Tal den Hang hinaufzieht. Einmal scharf nach rechts abbiegend, erreichen wir kurz darauf die mächtige Burganlage der Ruine Wolfstein (Einkehrmöglichkeit), dem weithin sichtbaren Wahrzeichen von Neumarkt.

Die alte Burg der Pfalzgrafen war in einem schlechten Zustand; erst in jüngster Zeit konnte sie, mit erheblichem Aufwand und nur unter Einsatz von schwerem Militärgerät im unwegsamen Gelände unterhalb der Burgmauern, wieder stabilisiert und ihr Bestand gesichert werden. Die sorgsam renovierten Artefakte alter Ritterzeit lohnen eine eingehende Besichtigung, zu der wir uns die Zeit nehmen. Bei klarem Wetter ein absolutes Muss ist der Aufstieg zum Pallas, von dem man eine herrliche Rundumsicht genießt.

Unser weiterer Weg führt vom Parkplatz leicht abwärts in südlicher Richtung. Nach wenigen Metern stehen wir auf der Aussichtskanzel des „Krähentisches“, einer bizarr anmutenden Felsformation, die den Gesetzen der Schwerkraft zu trotzen scheint: Eine harte Schicht aus Kalk-Dolomit hat sich über den wei-cheren, abgewitterten Schichtkalken erhalten. Das Ergebnis ähnelt einer Krähe, die vorwitzig auf einem Felssporn sitzt.

Bald fällt unser Weg über karstige Weidehänge steil abwärts und der Steig trifft auf einen von Schafhof heraufziehenden Wiesenweg, dem wir nach links folgen. Er läuft mit herrlicher Aussicht auf Neumarkt und sein südlich angrenzendes Vorland durch Wacholder- und Schlehenheide, manchmal zieren einzeln stehende, knorrige Kiefern die Weidehänge. Vorbei an Fuchsberg kommen wir fast ebenen Wegs durch schönen Fichtenhochwald nach Höhenberg (Einkehr & Übernachtungsmöglichkeit). Unser Weg führt uns neben der Zufahrtsstraße zur Mariahilfkirche fast eben am Albtrauf entlang. Unterhalb der Kirche wechseln wir bei Tafel 4056 auf den Wolfsteinweg (Blau5)und steigen über den Neumarkter Kreuzweg hinunter zum Kloster St. Josef (Einkehr & Übernachtungsmöglichkeit).

 
 

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