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  Ausgedehnte, fast immer im Wald verlaufende Wanderung und schöner Abschluss der Zeugenbergrunde.  
     
 

Die letzte Etappe der Zeugenbergrunde lässt uns in unangestrengter Weise die Landschaft genießen. Wir starten in Tyrolsberg am Dorfplatz. Ein erster Aufstieg bringt uns zu den obersten Häusern; bald kommen wir zur Quelle der Sulz, die das hinter uns liegende Gebiet donauwärts entwässert. Wenig später erreichen wir den Kamm des flachen Tyrolsbergs, der die Wasserscheide zwischen Rhein und Donau bildet. Der dunkelrote Sand auf dem Gipfel zeugt von Eisen- und anderen Metalleinschlüssen. Durch herrlichen Fichtenwald wandern wir beschwingt zuerst in westlicher, dann in nördlicher Richtung. Kurz vor dem Gipfelaufbau des Großbergs wenden wir uns nach halblinks, immer der Markierung folgend. Sehr bald eröffnen sich schöne Blicke auf das östlich gelegene Neumarkt. Der unter uns liegende Spitalwald gehört der Stadt, hier oben aber befinden wir uns noch auf Gemeindegebiet von Berngau.

Es folgt ein wunderbarer Pfad, der sich entlang der östlichen Steilhänge des Großbergs windet. Später wenden wir uns erneut westwärts. Bald erreichen wir einen schönen Waldweg, der sich schräg zur Hanglinie in die Wälder von Köstlbach hinunter zieht. Hier gelangen wir ins Freie; unser Weg wendet sich nach rechts, und bald erreichen wir den Scheitelpunkt der tief eingeschnittenen Bahnlinie Nürnberg - Neumarkt (-> Wien). Auf der gegenüber liegenden Seite steigen wir, vorbei am Golfplatz, die Wiesen von Postbauer-Heng hinauf und erreichen später die flachen Höhen des Grünbergs, des unspektakulärsten der Zeugenberge. Durch duftiges Grün wandern wir, für etwa eine Stunde, durch die Mischwälder, einmal scharf nach rechts, nun wieder in östlicher Richtung, abzweigend.

o sich die Forststraße aus dem Wald wagt, kommen wir zur Bundesstraße B 8, die wir vorsichtig überqueren. Nun wandern wir erneut aufwärts, diesmal auf die Südhänge des höchsten aller Zeugenberge, dem Dillberg, zu. Bald ist der Verkehrslärm der Bundesstraße nicht mehr zu hören; sehr still wird es hier. In weitem Bogen gelangen wir zum Fuß des Südost-Pfeilers des Dillbergs. Hier kommen wir auf die "Hohe Straße", die von hier an herrlich auf dem Höhenrücken entlang führt. Wunderbar abwechslungsreicher Wald begleitet uns. Das Wandern auf dem kleinen Weg ist ein wahrer Hochgenuss! Eine gute Stunde später erreichen wir die Heinzburg auf dem Schlossberg. Wer das möchte, kann sich die im Landshuter Erbfolgekrieg zerstörte und nie wieder aufgebaute Burganlage, von der Halsgraben und Wehrwälle noch gut zu sehen sind, gern ansehen.

Von hier an wandern wir stets leicht abwärts. Der veritable Forstweg führt in vielen leichten Kurven durch den Neumarkter Stadtwald. Geraume Zeit später erreichen wir den Alten Kanal - und bald darauf den Ausgangspunkt und das Endziel Loderbach mit seinem schönen Kirchlein und einem freundlichen Gasthaus.

Von Tyrolsberg nach Loderbach (14,3 km, 300 hm auf, 370 hm ab)