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  Angenehme Wanderung, zunächst recht unspektakulär, später mit fulminanten Passagen!  
     
 

Wir beginnen unsere Tour an der Kirche in Loderbach, früher selbständige Gemeinde, nun zu Berg gehörend. An der Kirche in der Ortsmitte stoßen wir auf die Markierungen von zwei wichtigen Wanderwegen ? dem Main-Donau-Weg (MD) sowie der mit Rotstrich auf gelbem Spiegel markierten Zeugenbergrunde. Der Wegweiser informiert uns über das nächste Etappenziel: Ruine Wolfstein 6,8 Kilometer.

Beschwingt folgen wir den deutlichen Markierungen in südöstlicher Richtung aus der Ortschaft hinaus. Bald können wir vom Waldrand aus auf die zahlreichen Mühlen im Schwarzachtal hinunter schauen. Sie haben dem Stadtteil seinen Namen gegeben: Neumarkt-Mühlen. Kurz darauf tritt unser Wanderweg in den Wald ein. Der Hainbühl, ein von lichten Kiefern bestandener Sandhügel, dürfte wohl im Zusammenhang mit den nacheiszeitlichen Fluten als Ergebnis des Geschiebes entstanden sein. Nach einem etwas ungemütlichen Abschnitt auf dem Fußweg neben dem Autobahnzubringer schlüpft unser Weg wieder in den Hain neben der befahrenen Straße. Er entlässt uns auf die Wiesen; neben uns das Betriebsgelände von Fa. Fritz Berger, einem international bekannten Camping-Ausstatter. Ein Wiesenweg bringt uns vorbei am Sportgelände der Neumarkter Bogenschützen zur stillen Habersmühle an der Schwarzach. Der Kontrast zwischen moderner Geschäftigkeit und alter Tradition illustriert sich hier besonders pointiert.

Unser Weg führt uns, der Schwarzach aufwärts folgend, über die B 299 und später auf einem kleinen Fahrsträßchen zur Friedlmühle und der romantisch gelegenen Bodenmühle. Wenig später kommen wir zur Leitgraben-Brücke, einem wasserbautechnischen Kuriosum: Der frühere Ludwigs-Kanal, der Main und Donau verband, hatte in Neumarkt seinen Scheitelpunkt. Um die Scheitellinie des Kanals ausreichend mit Wasser versorgen zu können, leitete man es aus der wasserreichen Schwarzach westlich von Auhof ab. Der etwas tiefer liegende Ottosauer Bach, der oft über die Ufer trat, musste dabei überbrückt werden, was mittels einer Kanalbrücke geschah.

Kurz vor der Leitgraben-Brücke biegen wir zusammen mit dem Frankenweg (wie Zeugenbergrunde ein Qualitätswanderweg) nach rechts ab und wandern beschwingt über die Wiesen, die im Frühjahr eine reiche Blumenpracht zeigen. Leicht ansteigend erreichen wir Labersricht, einen verträumten Weiler am Fuße des Wolfstein. Wir wenden uns nach links; kurz darauf verlässt uns der Frankenweg. Weiter oberhalb wird er uns wieder entgegen kommen!

Die vor uns liegende Passage schlängelt sich wunderbar angenehm in leichter Steigung durch den herrlichen Buchen-Mischwald am Nordhang von Ruine Wolfstein ins idyllische Ottosauer Tal. Zahlreiche Quellen am unteren Rand des Steilhangs haben tiefe Runzen in den Berg gefressen. An einer Waldwiese weist uns der Wegweiser 4044: 1,2 km bis zur Ruine Wolfstein. Es erwartet uns ein etwas steileres Wegstück, das sich mit zwischenzeitlichen Aussichten auf das unter uns liegende Ottosauer Tal den Hang hinauf zieht. Wo wir auf einen Fahrweg stoßen, wenden wir uns scharf nach rechts. In Hanglinie bleibend, kommen wir kurz darauf in die Weiden von Wolfstein, dicht bewachsen mit einer Fülle unterschiedlicher Büsche und Hecken. Nach einem kurzen, steilen Aufstieg über die Wiesen und Felder erreichen wir die Zufahrtsstraße zur Ruine und kurz darauf die mächtige Burganlage von Ruine Wolfstein, dem weithin sichtbaren Wahrzeichen von Neumarkt. Die alte Burg der Pfalzgrafen war arg in Mitleidenschaft geraten; erst in jüngster Zeit konnte sie ? mit erheblichem Aufwand und nur unter Einsatz von schwerem Militärgerät im unwegsamen Gelände unterhalb der Burgmauern wieder stabilisiert und ihr Bestand gesichert werden. Die sorgsam renovierten Artefakte alter Ritterzeit lohnen eine eingehende Besichtigung, zu der wir uns die Zeit nehmen. Bei klarem Wetter ein absolutes Muss ist der Aufstieg zum Pallas, von dem man eine herrliche Rundumsicht genießen kann.  Unterhalb der Ruine gibt es eine Einkehrmöglichkeit, die zu Bier und Bratwurst einlädt.

Unser weiterer Weg führt vom Parkplatz leicht abwärts in südlicher Richtung. Nach wenigen Metern stehen wir auf der Aussichtskanzel des "Krähentischs", einer bizarr anmutenden Felsformation, die den Gesetzen der Schwerkraft zu trotzen scheint: Eine harte Schicht aus Kalk-Dolomit hat sich über den weicheren, abgewitterten Schichtkalken erhalten, das Ergebnis ähnelt einer Krähe, die vorwitzig auf einem Felssporn sitzt. Unter uns liegt das vitale Neumarkt mit seinem schönen historischen Marktplatz. Bald fällt unser Weg über karstige Wiesenhänge abwärts. Früher war der nun sonnige Wiesenhang fast völlig überwuchert. Erst durch aufwändige Freilegungsmaßnahmen unter Federführung des Landschaftspflegeverbands Neumarkt ist es gelungen, den ursprünglichen Zustand des früheren Weidelands mit seiner artenreichen Vegetation und Fauna wieder herzustellen.

Bald stößt unser Steiglein auf einen von Schafhof herauf ziehenden Wiesenweg. Hier wenden wir uns nach links. Wer eine Kostprobe der hochwertigen Neumarkter Gastronomie genießen will, dem sei der kurze Abstieg nach Schafhof auf dem (uns entgegenkommenden) Frankenweg empfohlen; Berghotel-Restaurant Sammüller lohnt eine Einkehr. 

Wir folgen dem wunderbaren Wiesenweg nach links. Er läuft mit herrlicher Aussicht auf Neumarkt und sein südlich angrenzendes Vorland durch Wacholder- und Schlehenheide, manchmal zieren einzeln stehende, knorrige Kiefern die Wiesenhänge. Nach geraumer Zeit erreichen wir die Einmündung der Zufahrtsstraße nach Wolfstein in die Staatsstraße, überqueren letztere und gelangen auf dem Fußweg nach kurzer Zeit zur Siedlung Fuchsberg. Kurz mit dem Frankenweg biegen wir rechts ab und steigen einen soliden Flurweg aufwärts. Bald zeigen sich die versteckten Häuser von Hinterfuchsberg; kurz darauf empfängt uns der Hochwald, durch den wir auf einem festen Waldweg fast eben entlang wandern. Nach etwa 20 Minuten öffnet sich der Wald. Vor uns liegt Höhenberg, Ziel unserer ersten Etappe. Vorbei an der Friedenslinde mit einem künstlerisch gestalteten Marterl gelangen wir ebenen Wegs in die Ortschaft. Restaurant-Pension Almhof, Hotel Schönblick oder Gasthaus Nisslbeck lassen die Auswahl, wo wir unseren Hunger stillen. Der Stadtbus bringt uns gern auch in die Altstadt von Neumarkt mit seinem historischen, wunderschönen Marktplatz.

Wir beginnen unsere Tour an der Kirche in Loderbach, früher selbständige Gemeinde, nun zu Berg gehörend. An der Kirche in der Ortsmitte stoßen wir auf die Markierungen von zwei wichtigen Wanderwegen - dem Main-Donau-Weg (MD) sowie der mit Rotstrich auf gelbem Spiegel markierten Zeugenbergrunde. Der Wegweiser informiert uns über das nächste Etappenziel: Ruine Wolfstein - 6,8 Kilometer.

Beschwingt folgen wir den deutlichen Markierungen in südöstlicher Richtung aus der Ortschaft hinaus. Bald können wir vom Waldrand aus auf die zahlreichen Mühlen im Schwarzachtal hinunter schauen. Sie haben dem Stadtteil seinen Namen gegeben "Neumarkt Mühlen". Kurz darauf tritt unser Wanderweg in den Wald ein. Der Hainbühl, ein von lichten Kiefern bestandener Sandhügel, dürfte wohl im Zusammenhang mit den nacheiszeitlichen Fluten als Ergebnis des Geschiebes entstanden sein. Nach einem etwas ungemütlichen Abschnitt auf dem Fußweg neben dem Autobahnzubringer schlüpft unser Weg wieder in den Hain neben der befahrenen Straße. Er entlässt uns auf die Wiesen; neben uns das Betriebsgelände von Fa. Fritz Berger, einem international bekannten Camping-Ausstatter. Ein Wiesenweg bringt uns vorbei am Sportgelände der Neumarkter Bogenschützen zur stillen Habersmühle an der Schwarzach. Der Kontrast zwischen moderner Geschäftigkeit und alter Tradition illustriert sich hier besonders pointiert.

Unser Weg führt uns, der Schwarzach aufwärts folgend, über die B 299 und später auf einem kleinen Fahrsträßchen zur Friedlmühle und der romantisch gelegenen Bodenmühle. Wenig später kommen wir zur "Leitgraben-Brücke", einem wasserbautechnischen Kuriosum: Der frühere Ludwigs-Kanal, der Main und Donau verband, hatte in Neumarkt seinen Scheitelpunkt. Um die Scheitellinie des Kanals ausreichend mit Wasser versorgen zu können, leitete man es aus der wasserreichen Schwarzach westlich von Auhof ab. Der etwas tiefer liegende Ottosauer Bach, der oft über die Ufer trat, musste dabei überbrückt werden, was mittels einer Kanalbrücke geschah.

Kurz vor der Leitgraben-Brücke biegen wir zusammen mit dem Frankenweg (wie Zeugenbergrunde ein Qualitätswanderweg) nach rechts ab und wandern beschwingt über die Wiesen, die im Frühjahr eine reiche Blumenpracht zeigen. Leicht ansteigend erreichen wir Labersricht, einen verträumten Weiler am Fuße des Wolfstein. Wir wenden uns nach links; kurz darauf verlässt uns der Frankenweg. Weiter oberhalb wird er uns wieder entgegen kommen!

Die vor uns liegende Passage schlängelt sich wunderbar angenehm in leichter Steigung durch den herrlichen Buchen-Mischwald am Nordhang von Ruine Wolfstein ins idyllische Ottosauer Tal. Zahlreiche Quellen am unteren Rand des Steilhangs haben tiefe Runzen in den Berg gefressen. An einer Waldwiese weist uns der Wegweiser 4044: 1,2 km bis zur Ruine Wolfstein. Es erwartet uns ein etwas steileres Wegstück, das sich mit zwischenzeitlichen Aussichten auf das unter uns liegende Ottosauer Tal den Hang hinauf zieht. Wo wir auf einen Fahrweg stoßen, wenden wir uns scharf nach rechts. In Hanglinie bleibend, kommen wir kurz darauf in die Weiden von Wolfstein, dicht bewachsen mit einer Fülle unterschiedlicher Büsche und Hecken. Nach einem kurzen, steilen Aufstieg über die Wiesen und Felder erreichen wir die Zufahrtsstraße zur Ruine und kurz darauf die mächtige Burganlage von Ruine Wolfstein, dem weithin sichtbaren Wahrzeichen von Neumarkt. Die alte Burg der Pfalzgrafen war arg in Mitleidenschaft geraten; erst in jüngster Zeit konnte sie - mit erheblichem Aufwand und nur unter Einsatz von schwerem Militärgerät im unwegsamen Gelände unterhalb der Burgmauern - wieder stabilisiert und ihr Bestand gesichert werden. Die sorgsam renovierten Artefakte alter Ritterzeit lohnen eine eingehende Besichtigung, zu der wir uns die Zeit nehmen. Bei klarem Wetter ein absolutes Muss ist der Aufstieg zum Pallas, von dem man eine herrliche Rundumsicht genießen kann.  Unterhalb der Ruine gibt es eine Einkehrmöglichkeit, die zu Bier und Bratwurst einlädt.

Unser weiterer Weg führt vom Parkplatz leicht abwärts in südlicher Richtung. Nach wenigen Metern stehen wir auf der Aussichtskanzel des "Krähentischs", einer bizarr anmutenden Felsformation, die den Gesetzen der Schwerkraft zu trotzen scheint: Eine harte Schicht aus Kalk-Dolomit hat sich über den weicheren, abgewitterten Schichtkalken erhalten, das Ergebnis ähnelt einer Krähe, die vorwitzig auf einem Felssporn sitzt. Unter uns liegt das vitale Neumarkt mit seinem schönen historischen Marktplatz. Bald fällt unser Weg über karstige Wiesenhänge abwärts. Früher war der nun sonnige Wiesenhang fast völlig überwuchert. Erst durch aufwändige Freilegungsmaßnahmen unter Federführung des Landschaftspflegeverbands Neumarkt ist es gelungen, den ursprünglichen Zustand des früheren Weidelands mit seiner artenreichen Vegetation und Fauna wieder herzustellen.

Bald stößt unser Steiglein auf einen von Schafhof herauf ziehenden Wiesenweg. Hier wenden wir uns nach links. Wer eine Kostprobe der hochwertigen Neumarkter Gastronomie genießen will, dem sei der kurze Abstieg nach Schafhof auf dem (uns entgegenkommenden) Frankenweg empfohlen; Berghotel-Restaurant Sammüller lohnt eine Einkehr. 

Wir folgen dem wunderbaren Wiesenweg nach links. Er läuft mit herrlicher Aussicht auf Neumarkt und sein südlich angrenzendes Vorland durch Wacholder- und Schlehenheide, manchmal zieren einzeln stehende, knorrige Kiefern die Wiesenhänge. Nach geraumer Zeit erreichen wir die Einmündung der Zufahrtsstraße nach Wolfstein in die Staatsstraße, überqueren letztere und gelangen auf dem Fußweg nach kurzer Zeit zur Siedlung Fuchsberg. Kurz mit dem Frankenweg biegen wir rechts ab und steigen einen soliden Flurweg aufwärts. Bald zeigen sich die versteckten Häuser von Hinterfuchsberg; kurz darauf empfängt uns der Hochwald, durch den wir auf einem festen Waldweg fast eben entlang wandern. Nach etwa 20 Minuten öffnet sich der Wald. Vor uns liegt Höhenberg, Ziel unserer ersten Etappe. Vorbei an der Friedenslinde mit einem künstlerisch gestalteten Marterl gelangen wir ebenen Wegs in die Ortschaft. Restaurant-Pension Almhof, Hotel Schönblick oder Gasthaus Nisslbeck lassen die Auswahl, wo wir unseren Hunger stillen. Der Stadtbus bringt uns gern auch in die Altstadt von Neumarkt mit seinem historischen, wunderschönen Marktplatz.

Von Loderbach nach Höhenberg ( 11,0 km, 295 hm auf, 140 hm ab)