Bequeme Wanderung, auf der sich Tallandschaften, großartige Aussichten und weite Blicke von der Hochfläche abwechseln. Nur geringe An- und Abstiege.


 
     
 

Wir beginnen unsere Tour an der Kirche von Pelchenhofen und wenden uns mit Markierung blau 3 leicht abwärts dem landschaftsgeschützten Ottosauer Tal zu. Bald erscheint die trutzige Burgruine, die uns von der gegenüber liegenden Talseite grüßt. Später wechseln wir auf Rundweg grüne 4, der uns hinunter in den Talgrund führt. Über eine Furt steigen wir zu den Häusern von Ottosau hinauf, einer verträumten Ansiedlung in dem idyllischen Tälchen. Auf unserem Weg bleibend, erreichen wir etwas westlich von Ottosau schließlich die Zeugenbergrunde, die uns auf unserer Wanderung von hier an begleitet. 

In steilem Zickzack führt sie uns die Hänge des Wolfstein hinauf; später, zusammen mit dem Frankenweg, erreichen wir die Burgruine, von der aus sich ein herrlicher Weitblick über das Neumarkter Becken und die vorgelagerten Sandebene Mittelfrankens bietet. Nachdem wir uns satt gesehen haben, erreichen wir kurz darauf den Krähentisch, eine bizarr geformte Felsformation, nochmals mit wunderbarem Blick über Neumarkt. Unser Weg führt uns hinunter in die sonnige Karstheide, die vom Landschaftspflegeverband in mühevoller Arbeit durch Entbuschung renaturiert worden ist. Nochmals bieten sich weite Blicke über die pulsierende Pfalzgrafenstadt. Vorbei an Fuchsberg und Hinterfuchsberg wandern wir gemächlich auf breitem Weg durch Fichtenwald, unterwegs bieten sich nochmals interessante Tiefblicke vom oberen Rand eines vormaligen Stenbruchs. Schließlich auf einem Wiesenweg, erreichen wir Höhenberg, das mit seiner vielfältigen Gastronomie lockt: Von gehobener gutbürgerlicher Küche, wie etwa im Almhof oder Hotel Schönblick reicht die Auswahl bis zur deftigen Bauernbrotzeit im Gasthaus Nisslbeck.

Für den Rückweg wenden wir uns dem Rundweg grüne 6 zu. Wir gehen zunächst zurück zur Bushaltestelle und wenden uns dort nach Osten. Bei den letzten Häusern von Höhenberg weist uns eine Wegetafel auf grüner 6 nach Voggenthal. Über "lustige" Wurzelwege erreichen wir wenig später die weiten Hochebenen, die so typisch sind für den Bayerischen Jura. Ein wenig später, an einem Marterl, weist uns die Markierung auf einen herrlichen Wiesenweg auf ein Wäldchen zu. Bald fällt unser Weg in mehreren Kurven in das romantisch gelegene Voggenthal, wo die Quelle der weißen Laaber ihr Wasser speist - wir befinden uns auf der donauläufigen Seite Europas!
In Voggenthal (Einkehrmöglichkeit!) wechseln wir auf Rundweg blaue 4. Der Weg gabelt sich bald; wir halten uns nach rechts, direkt in Richtung Pelchenhofen. Nach kurzem Aufstieg über die Zufahrtsstraße erreicht unser Weg einen Feldweg, der sich oberhalb von Voggenthal auf die Hochfläche zieht. Nach geraumer Zeit erreichen wir die Staatsstraße, die wir überqueren. Später wendet sich unser Weg dem oberen Hangabschluss des Ottosauer Tals zu, wo wir nochmals herrlich am Waldrand entlang bis Pelchenhofen gelangen.

Beidseits der europäischen Wasserscheide (12,6 km, 300 hm)